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Ernährung kann den Verlauf von Rheuma nicht heilen oder stoppen, sie kann jedoch eine wichtige Rolle im täglichen Umgang mit der Erkrankung spielen. Rheumatische Beschwerden gehen häufig mit Entzündungsprozessen im Körper einher. Bestimmte Ernährungsweisen können dazu beitragen, diese Prozesse zu beeinflussen und den allgemeinen Gesundheitszustand zu unterstützen.
Grundsätzlich wird eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung empfohlen, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist. Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe sind dafür bekannt, antioxidative Funktionen zu erfüllen und den Körper bei der Regulation entzündlicher Vorgänge zu unterstützen.
Auch die Fettqualität spielt eine Rolle. Pflanzliche Öle wie Raps- oder Leinöl enthalten Omega-3-Fettsäuren, die einen Beitrag zur entzündungsarmen Ernährung leisten können. Gleichzeitig wird empfohlen, den Anteil gesättigter Fette – etwa aus stark verarbeiteten Lebensmitteln oder fettreichen Fleischsorten – zu reduzieren.
Einige Betroffene reagieren auf bestimmte Lebensmittel sensibel. Dazu zählen bei manchen Menschen Milchprodukte, Weizen oder stark zuckerhaltige Produkte. Diese Reaktionen sind individuell und lassen sich nicht verallgemeinern. Eine strukturierte Ernährungsanalyse hilft, persönliche Auslöser besser zu erkennen.
Die ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Calcium und Magnesium ist ebenfalls wichtig, da diese Nährstoffe die Knochengesundheit unterstützen. Da rheumatische Erkrankungen teilweise die Beweglichkeit einschränken können, lohnt sich ein genauer Blick auf die Nährstoffzufuhr.
Eine individuelle Ernährungsberatung kann helfen, Zusammenhänge zwischen Ernährung und Wohlbefinden bewusst zu machen und den Alltag zu erleichtern. Dabei steht nicht eine therapeutische Behandlung im Vordergrund, sondern die wissenschaftlich fundierte Anpassung der Ernährung an persönliche Bedürfnisse.
Ernährung hat keinen heilenden Einfluss auf rheumatische Erkrankungen. Sie kann jedoch den allgemeinen Gesundheitszustand unterstützen und eine Rolle bei entzündlichen Prozessen im Körper spielen.
Es gibt keine einheitliche Rheuma-Diät. Fachgesellschaften empfehlen eine ausgewogene, überwiegend pflanzenbetonte Ernährung mit hochwertigen Fetten und wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln.
Die Art der Fette ist entscheidend. Ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen oder Fisch, werden häufig Bestandteil entzündungsarmer Ernährungskonzepte. Gesättigte Fette sollten begrenzt werden.
Einige Menschen berichten über individuelle Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln wie Milchprodukten, Weizen oder Zucker. Diese Reaktionen sind nicht allgemeingültig und unterscheiden sich von Person zu Person.
Rheumatische Erkrankungen verlaufen sehr unterschiedlich. Eine strukturierte Ernährungsberatung hilft, persönliche Essgewohnheiten zu analysieren, Nährstoffversorgung zu überprüfen und individuelle Zusammenhänge besser zu verstehen.
Rheumatische Erkrankungen verlaufen individuell sehr unterschiedlich. Entzündungsaktivität, Beweglichkeit, Verdauung und Nährstoffbedarf können sich im Alltag verändern. Allgemeine Ernährungsempfehlungen reichen deshalb häufig nicht aus, um die persönliche Situation angemessen abzubilden.
Eine qualifizierte Ernährungsberatung ermöglicht eine strukturierte Analyse der aktuellen Ernährung, die Auswertung von Essgewohnheiten sowie die Überprüfung der Nährstoffzufuhr. Ziel ist es, die Ernährung sachlich einzuordnen und an den individuellen Bedarf anzupassen. Dabei steht keine Behandlung der Erkrankung im Vordergrund, sondern eine fundierte Unterstützung im Alltag.
Monika Günst ist staatlich anerkannte Diätassistentin mit langjähriger fachlicher Qualifikation im Bereich der Ernährungsberatung. Sie arbeitet auf Grundlage aktueller ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse und legt Wert auf nachvollziehbare, strukturierte Beratung.
Die Beratung erfolgt individuell und orientiert sich an den persönlichen Lebensumständen sowie bestehenden Beschwerden. Monika Günst ist in Naumburg (Hessen) und Kassel tätig und betreut auch Klientinnen und Klienten aus der Region Nordhessen. Ergänzend sind Online-Beratungen möglich.
Im Mittelpunkt stehen eine sachliche Analyse, transparente Empfehlungen und eine alltagstaugliche Umsetzung – ohne Heilsversprechen oder medizinische Therapieansätze.
Sie finden mich im Rheinweg 7 - 34131 Kassel Wilhelmshöhe. Für Termine, Beratung und Besuche in meinen Räumlichkeiten in Kassel, bitten ich Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
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